Steinschlag: Sofort handeln lohnt sich
Ein kleiner Stein, ein lautes Knacken – und plötzlich ist ein Chip in der Scheibe. Was viele nicht wissen: Ein Steinschlag, der heute klein ist, kann morgen durch Temperaturschwankungen oder Erschütterungen zu einem Riss quer über die gesamte Scheibe werden. Schnelles Handeln spart Geld.
Wann lässt sich eine Scheibe reparieren?
Eine Steinschlagreparatur ist möglich, wenn:
- Der Chip kleiner als eine 2-Euro-Münze ist (ca. 30 mm)
- Kein Riss vom Chip ausgeht
- Der Schaden nicht im direkten Sichtfeld des Fahrers liegt (ca. 29x21 cm nach StVZO)
- Die Innenscheibe des Verbundglases nicht beschädigt ist
Die Reparatur – wie funktioniert das?
Spezialharz wird unter Vakuum in den Chip injiziert und mit UV-Licht ausgehärtet. Die Reparatur ist in ca. 30–45 Minuten abgeschlossen und macht den Chip optisch kaum noch sichtbar. Strukturell wird die Scheibe nahezu vollständig wiederhergestellt.
Wann muss die Scheibe getauscht werden?
Ein Austausch ist nötig bei langen Rissen (über 40 cm), bei Schäden im Sichtfeld oder Beschädigungen der inneren Scheibe des Verbundglases. Auch bei älteren Fahrzeugen, bei denen die Scheibe bereits stark gesprungen ist, empfiehlt sich der Austausch.
Versicherung zahlt oft
Die Teilkaskoversicherung übernimmt in der Regel die Kosten für Steinschlagreparatur und Scheibenaustausch ohne Anrechnung auf den Schadenfreiheitsrabatt. Wir helfen bei der Schadensmeldung.



